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Unsere Themen

Hier finden Sie eine Übersicht unserer Themen. Mit dem Link "mehr zum Thema" können Sie weitere Informationen und auch wichtige Downloads finden.

  • » Inklusives Gemeinwesen

    Alle Generationen sollen an unserer Gesellschaft teilhaben!

    Partizipation Betroffener an Planung
    Die Kostenentwicklung im Gesundheitswesen zwingt Sozialkassen, Einrichtungen und Dienste in immer stärkerem Maß zu Rationalisierungsmaßnahmen. Solche „Kostendämpfungsmaßnahmen“ sind aber häufig geprägt von strukturellen Mängeln. Sie sind oft ausgerichtet an den Interessen der Kostenträger. Nach Ansicht des PARITÄTISCHEN soll die Weiterentwicklung des Gesundheitswesens und die Förderung beruflicher und sozialer Teilhabe von professionellen Akteuren und deren fachlicher Kompetenz gestaltet werden, aber auch unmittelbar betroffene Menschen sollen ihre Erfahrungen, Bedürfnisse und Wünsche mit einbringen.
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    Gemeinsames Aufwachsen bis zur Schule
    „Inklusion ist für uns, wenn unser Kind genauso wie alle anderen Kinder in den Kindergarten gehen kann – ohne Anträge und ohne Verwaltungsaufwand!“, so Eltern eines Kindes mit Behinderung. Integration und Inklusion sind die zentralen Themen, auf die es heute bei der Betreuung und Bildung von Kindern mit Behinderungen ankommt. Zum Gelingen dieser Zielsetzung tragen gute Rahmenbedingungen und die Zusammenarbeit aller Beteiligten bei. Der PARITÄTISCHE ermutigt Einrichtungsleitungen, Fachkräfte und Eltern zu einer inklusiven Erziehung und unterstützt die verschiedenen Berufsgruppen in Kindertageseinrichtungen und in Einrichtungen der Eingliederungshilfe bei ihrer darauf ausgerichteten Zusammenarbeit.
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    Eine Schule für Alle
    Mit der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), der das Konzept der Inklusion zugrunde liegt, fordern spätestens seit 2009 behinderte Menschen, ihre Angehörigen, aber auch Behindertenorganisationen den Wandel ein: sie wollen ein Miteinander-Lernen. Denn die UN-BRK eröffnet das Recht auf gemeinsame Bildung. In Baden-Württemberg soll ab dem Schuljahr 2013/14 inklusive Beschulung regelhaft angeboten werden. An einigen Standorten im Land bereits ab 2012/13 – allerdings nur an den neuen Gemeinschaftsschulen. Der PARITÄTISCHE fordert ein allgemein inklusives Schulsystem. Dabei hat das Wohl und die Förderung aller Kinder oberste Priorität. Darüber hinaus muss die Durchlässigkeit des Schulsystems gewährleistet sein; Eltern müssen das volle und echte Wunsch- und Wahlrecht erhalten, die pädagogische Vielfalt der schulischen Angebote muss weiter entwickeln werden und es müssen mehr Angebote für gemeinsames Lernen geschaffen werden.
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    Berufliche Teilhabe von benachteiligten Gruppen
    Viele Ältere sind auch in hohem Alter noch aktiv und auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Auch beruflich benachteiligte Personengruppen sind eine wertvolle Ressource. Gerade Menschen mit Migrationshintergrund stellen beispielsweise für die globalisierte Welt besonders wichtige Sprach- und Kulturmittler dar. Daher bedarf es Ansätzen, die ihnen allen größtmögliche Teilhabechancen und gesellschaftliche Integration ermöglichen. Deshalb fordert der PARITÄTISCHE, dass kommunale Beschäftigungspolitik koordiniert und Strategien der sozialen, arbeitsmarktlichen Qualifizierung und Integration entwickelt werden müssen. Kommunen müssen sich verstärkt für die Entwicklung eines nachhaltigen Integrationsarbeitsmarkts für alle betroffenen Menschen im Rahmen eines öffentlich finanzierten und organisierten Arbeitsmarktes einsetzten. Die Einbindung der freien Wohlfahrtspflege als Mitgestalter und Träger ist hierbei wesentlicher Erfolgsfaktor und muss selbstverständlich sein, um erfolgreiche Strukturen und Angebote im Gemeinwesen zu verankern.
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    Teilhabe in der Gemeinschaft
    Die UN-Behindertenrechtskonvention verbrieft das Recht der Menschen mit Behinderung auf die freie Wahl des Wohnorts und der Wohnform, persönliche Assistenz und volle Unterstützung zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft. Der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg setzt sich zusammen mit seinen Mitgliedsorganisationen dafür ein, dass alle Bürgerinnen und Bürger unseres Landes aktiv am politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben teilhaben können. Dazu müssen kommunikative, baulich-räumliche und verkehrstechnische Barrieren überwunden werden. Gleichzeitig muss ehrenamtliches Engagement, welches die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft unterstützt und umsetzt, gefördert und begleitet werden. » mehr zum Thema

  • » Engagement der Bürger/innen

    Engagement tut allen Generationen gut!
    Freiwillige als Mitgestalter gewinnen
    Im PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg wird freiwilliges und bürgerschaftliches Engagement großgeschrieben. Der Verband bietet in zahlreichen Initiativen, Gruppen, sozialen Einrichtungen und Diensten eine breite und vielfältige Plattform für Bürgerschaftliches Engagement und Selbsthilfe sowie für Freiwilligendienste wie das Freiwillige Soziale Jahr und den Bundesfreiwilligendienst. Der PARITÄTISCHE sieht seine Aufgabe darin, vorhandenes Engagement zu bestärken und neue Wege zu erproben, freiwilliges Engagement zu unterstützen. Dies geschieht auf unterschiedlichen Ebenen.
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    Freiwilliges Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit fördern
    In Folge der demografischen Entwicklung werden sich auch bei freiwillig Engagierten die Gewichtungen zwischen den Altersgruppen verschieben. Wachsender Ausbildungsdruck und wenig freie Zeit durch Ganztagesschule und 8-jähriges Gymnasium begrenzen zusehend bei Kindern und Jugendlichen Räume, sich zu engagieren. Der PARITÄTISCHE setzt sich dafür ein, freiwilliges Engagement bei Kindern und Jugendlichen durch Soziales Lernen und über Kooperationen zwischen Schulen mit Vereinen oder Jugendgruppen zu fördern und die Bereitschaft zu langfristigem Engagement auszubilden.
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    Attraktive Freiwilligendienste
    Unter Personalgewinnungsaspekten werden Freiwilligendienste für soziale Einrichtungen und Dienste immer wichtiger, junge Menschen für Sozial- und Gesundheitsberufe zu interessieren und ihnen hierdurch Gelegenheiten zum Kennenlernen sozialer Arbeitsfelder zu bieten. Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und der Bundesfreiwilligendienst (BFD) eröffnen vor allem jungen Menschen (BFD auch über 27 Jahre) die Möglichkeit, ganz verschiedene Einsatzfelder sozialer Arbeit selbst auszuprobieren, kreativ zu sein, im Team zu arbeiten und soziale Verantwortung zu übernehmen. Im Bereich des PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg stehen landesweit rund 2.000 Einsatzstellen im FSJ und etwa 600 Einsatzstellen im BFD zur Verfügung. Freiwilligendienste sind aus Sicht des PARITÄTISCHEN für bestimmte Lebensabschnitte eine besonders geeignete Form zur Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Deshalb strebt der PARITÄTISCHE mittelfristig an, das Freiwillige Soziale Jahr und den (staatlich verantworteten und geregelten) Bundesfreiwilligendienst zu einem gemeinsamen zivilgesellschaftlichen Freiwilligendienst weiter zu entwickeln.
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    Wirtschaft und Soziales kooperieren

  • » Fachkräftemangel / Lebenslanges Lernen

    Fachleute werden im sozialen Bereich dringend gebraucht!
    Fachkräfte gewinnen
    Der Mangel an qualifizierten und geeigneten Fachkräften wird im sozialen Bereich zu einem großen Problem. Aufgrund des demografischen Wandels, zeigt sich bereits jetzt, dass der Altersdurchschnitt der Fachkräfte relativ hoch ist und noch weiter ansteigt. Dem stehen zunehmend geburtenschwache Jahrgänge gegenüber. Die Konkurrenz der Arbeitgeber um Fachkräfte nimmt zu. Der PARITÄTISCHE unterstützt seine Mitgliedsorganisationen bei der Gewinnung neuer qualifizierter Fachkräfte. Im Rahmen der Freiwilligendienste Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder dem Bundesfreiwilligendienst (BFD) können sich junge Menschen in den Arbeitsfeldern der sozialen Arbeit orientieren. Gleichzeitig soll eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch familienfreundliche und mitarbeiterfreundliche Arbeitsplatzbedingungen erreicht werden.
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    Integration benachteiligter Jugendlicher - z.B. Assistierte Ausbildung
    Vor dem Hintergrund des demografisch bedingten Fachkräftemangels wird auch der Förderung junger Menschen, die für den Ausbildungsmarkt bisher als „zu schwierig“ gegolten haben, eine höhere Bedeutung zukommen müssen. Dabei sind die Förderbedarfe der Jugendlichen an Umfang und Qualität sehr unterschiedlich. Zukünftig brauchen wir verstärkt Fördermittel, die Zuschnitte auf die individuellen Bedürfnisse von Jugendlichen wie Betrieben erlauben, um erfolgreiche Ausbildungs- und Berufswege chancenarmer junger Menschen ermöglichen zu können. Der PARITÄTISCHE setzt sich dafür ein, dass die Ausbildungsförderung chancenärmerer junger Menschen grundsätzlich so betriebsnah wie möglich gestaltet sein soll. Außerbetriebliche Förderangebote sollen die reguläre betriebliche Ausbildung nicht ersetzen, sondern nur als ultima ratio zum Tragen kommen. Damit ist ein Verständnis von Ausbildungsförderung verbunden, dass sich grundsätzlich am Prinzip der Inklusion ausrichtet.
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    Age-Management
    Die Alterung der Belegschaften im Gesundheitssektor wird in den nächsten Jahren als weiteres Problem zum Fachkräftemangel hinzutreten. Bei den Beschäftigten in der Altenpflege hat sich der Anteil der über 50-Jährigen im Zeitraum von 2000 bis 2008 verdoppelt. Auch Sozialunternehmen muss es in Zukunft gelingen, ältere Arbeitnehmer/innen länger, möglichst bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter, gesund und arbeitsfähig im Berufsleben zu halten. Der PARITÄTISCHE unterstützt ein langfristig angelegtes, altersgerechtes Personalmanagement. Die älteren Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen müssen so unterstützt werden, dass sie möglichst lange gesund und arbeitsfähig bleiben. Führungskräfte sollen geeignete Maßnahmen zur Gesundheitsförderung, altersgerechte Arbeitsgestaltung und Personalentwicklung einleiten und fördern.
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    Fachkräftegewinnung für den frühkindlichen Betreuungs- und Bil (...)
    Mit dem Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz ab 2013 und dem entsprechenden Ausbau der Kinderbetreuungsplätze steigt der Bedarf an Fachkräften. Mädchen mit guten Realschulzeugnissen ziehen vermehrt einen Wechsel in weiterführende Schulen und Ausbildungsgänge einer Ausbildung zur Erzieherin vor. Paritätische Kindertagesstättenvereine in freier Trägerschaft stehen zudem im Wettbewerb mit kommunalen Trägern, die oft bessere tarifliche Leistungen gewähren können. Der PARITÄTISCHE ermutigt seine Trägervereine, die eigenen Stärken wie Rahmenbedingungen, Werteorientierung usw. verkaufen zu lernen.
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  • » Sozialpolitik / Soziale Sicherung

    Soziale Sicherheit ist für alle Generationen lebensnotwendig!

    Gesellschaftliche Teilhabe statt Armut

    Gesellschaftliche Teilhabe ist mehr als materielle Existenzsicherung. Sie bedeutet, dass alle Bürgerinnen und Bürger unseres Landes aktiv am politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben teilnehmen. Dazu muss den Bürgern der Zugang zu Beschäftigung, zu Gesundheit, zu sozialer Absicherung und zu einem angemessenen Lebensstandard gewährleistet sein. Der PARITÄTISCHE setzt sich für die umfassende gesellschaftliche Teilhabe der Bürger und Bürgerinnen in Baden-Württemberg ein. Dabei ist Bildung der wesentliche Schlüssel zur sozialen Teilhabe und sozialen Gerechtigkeit und dient damit in besonderem Maße der Armutsprävention, vor allem bei Kindern. Ziel paritätischer Interessenvertretung ist es, von der Politik die erforderlichen Rahmenbedingungen und Teilhabeleistungen einzufordern.
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    Grundsicherung für Kinder
    Mit der Einführung von Hartz IV wurde versucht, das gesamte Existenzminimum für Kinder, Jugendliche und Erwachsene soweit wie irgend möglich durch eine einzige Regelsatzpauschale sicherzustellen. 2005 gab es in Deutschland 1.813.748 Kinder unter 15 Jahren , die auf Grundsicherung nach dem SGB II („Hartz IV“) angewiesen waren, das waren 15,9 % der Kinder dieser Altersstufe. 2011 waren es 1.618.348 Kinder (14,9%). Der in absoluten Zahlen ausgedrückte Rückgang der Kinder in Hartz IV-Haushalten ist weniger der Sozialpolitik geschuldet. Der Rückgang der Hartz IV-Zahlen bei Kindern ist überwiegend ein Ergebnis der Demografie – geschuldet dem Rückgang der Kinderzahlen. Der PARITÄTISCHE hat Ende 2010 selbst ein umfassendes Konzept zur Neugestaltung der Regelsätze für Kinder im Bezug von Hartz IV vorgelegt. Dabei werden gemäß den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts die unterschiedlichen Bedarfe von Kindern und Jugendlichen – auch außerhalb von Hartz IV – berücksichtigt, Hilfen zielgenau gewährt, Stigmatisierungen verhindert, der Verwaltungsaufwand so gering wie möglich gehalten und an vorhandenen Strukturen und Potenzialen vor Ort angeknüpft.
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    Wege aus der Altersarmut
    Nach langen Jahren des Rückgangs steigt Armut im Alter wieder an. Der PARITÄTISCHE geht von einer Vervierfachung der Altersarmutsquote von derzeit 2,5 Prozent auf über zehn Prozent in den nächsten Jahren aus. Besonders bedroht sind die 6,5 Millionen Beschäftigten im Niedriglohnbereich und damit jeder fünfte Erwerbstätige. Es muss befürchtet werden, dass die, die heute schon trotz Arbeit arm sind und ihren Lohn mit Sozialleistungen aufstocken müssen, im Alter nicht besser da stehen werden. Der PARITÄTISCHE warnt vor einem explosionsartigen Anstieg der Altersarmut und fordert eine durchgreifende Reform der Altersgrundsicherung sowie eine Anhebung der Grundsicherung im Alter.
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    Garantiertes Grundeinkommen

  • » Gesundheit / Pflege

    Gesundheit und gute Pflege bedeuten Lebensqualität!
    Höheres Ansehen für pflegerische und soziale Berufe
    Die demografische Entwicklung wird in den kommenden Jahren dazu führen, dass mehr Pflegeleistungen erforderlich werden, dass immer mehr Patient/innen mit chronischen Krankheitsverläufen versorgt werden müssen und dass mehr Menschen mit dementiellen Erkrankungen Pflegeleistungen benötigen. Gleichzeitig nimmt die Zahl der Schulabsolvent/innen stetig ab. Für die Pflegeeinrichtungen bedeutet dies, dass sie den zukünftigen Bedarf an qualifizierter Pflege nicht bewältigen werden können. Soziale Berufe sind Berufsfelder mit Zukunft, mit Jobgarantie und mit Karrieremöglichkeiten. Deshalb setzt sich der PARITÄTISCHE dafür ein, die Rahmenstrukturen von pflegerischen Berufen zu verbessern.
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    Prävention im Arbeitsleben
    Um der drohenden Überalterung in Betrieben gerecht zu werden, wird es immer wichtiger, die Belegschaft bis zum Rentenalter gesund und arbeitsfähig zu halten. Ziel aller Präventionsmaßnahmen ist, die Arbeitsfähigkeit wieder herzustellen und Arbeitsverhältnisse dauerhaft zu sichern. Der PARITÄTISCHE unterstützt diesen Präventionsansatz und sieht im betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) eine Möglichkeit, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
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    Beschäftigung erhält Gesundheit
    Langzeitarbeitslosigkeit macht in vielen Fällen auch krank. Hingegen beinhalten Beschäftigung und Arbeit die Chance für soziale Teilhabe mit vielfältigen (direkten und indirekten) positiven gesundheitlichen Effekten. Durch die demografische Entwicklung wird es notwendig, langzeitarbeitslose Menschen ausreichend zu fördern und sie bei ihrer Wiedereingliederung in die Arbeitswelt zu unterstützen. Damit verhelfen wir den Betroffenen zu einem gesunden, erfüllteren und glücklicheren Leben, entlasten die Sozialsysteme und tragen zur Beseitigung des Fachkräftemangels bei. Wenn wir Menschen z.B. mit einer Abhängigkeitsproblematik wirksam helfen wollen und dafür zu Lasten der Renten- und Krankenversicherung und der Kommunen erhebliche Mittel aufbringen, dann darf ein möglicher Erfolg solcher Unterstützungsmaßnahmen nicht daran scheitern, dass es keine oder nur völlig unzureichende Möglichkeiten einer beruflichen Förderung gibt. Deshalb setzt sich der PARITÄTISCHE für eine gesundheitliche, soziale und strafrechtliche Stabilisierung der Betroffenen ein, indem er eine nahtlose Verknüpfung von gezielter Förderung von Beschäftigung und Arbeit mit den bestehenden medizinischen und psychosozialen Unterstützungsangeboten fordert.
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    Suchtrehabilitation ohne Abstinenzvoraussetzung
    Seit Ende der 60-er Jahre sind Abhängigkeitsstörungen als Krankheiten anerkannt. Sie gelten als behandlungsbedürftige Krankheiten im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherungen. In der Fachwelt und in der Rehabilitationspolitik gibt es Meinungsverschiedenheiten darüber, ob Rehabilitationsleistende für sucht- und drogenabhängige Personen mit absoluter Abstinenz verknüpft sein muss oder eine soziale und berufliche Reintegration und Teilhabe auch über eine rehabilitationsunterstützende Reduktion des Suchtmittelkonsums erreicht werden kann. Der PARITÄTISCHE setzt sich dafür ein, dass im Interesse des Betroffenen auch der zweite Weg beschritten werden kann.
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  • » Miteinander der Generationen
    Jung und Alt gehören zusammen!

    Generationenübergreifendes Miteinander / Gestaltung im kommunalen Raum
    In einer alternden Gesellschaft werden Kinder und Jugendliche zunehmend ein knappes Gut. Die offensive Gestaltung eines gelingenden generationsübergreifenden Miteinanders wird zu einer wichtigen Entwicklungsaufgabe beim demografischen Wandel. Vor allem auf kommunaler Ebene muss hierzu ein generationsübergreifender, gemeinsam getragener Gestaltungsprozess in Gang gebracht werden. Der PARITÄTISCHE sieht gerade in Mehrgenerationenhäusern eine wichtige soziale Infrastrukturmaßnahme, Menschen aller Altersgruppen intensive soziale Kontakte und Begegnungen zu ermöglichen. Mehrgenerationenhäuser nehmen eine wichtige Drehscheibenfunktion für Lernbeziehungen und die Bildung sozialer Netzwerke sowie einer lebensweltorientierten Familienbildung ein.
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    Partizipationsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen im Gemeinwesen
    Kinder und Jugendliche haben das Recht auf ein gesundes Aufwachsen, auf Bildung, auf eine Kindheit frei von Gewalt und auf gesellschaftliche Teilhabe. Sie haben ein Recht auf Beteiligung und Mitgestaltung im Sinne unserer Demokratie. Der Anteil junger Menschen an der Bevölkerung wird in den kommenden Jahrzehnten zunehmend geringer. Deshalb müssen Partizipationsprozesse in Gang gebracht werden, bei denen jüngere wie ältere Menschen voneinander lernen und profitieren. Der PARITÄTISCHE unterstützt junge Menschen dabei, wechselseitig Mitspracherechte in Anspruch zu nehmen und Verantwortung zu tragen. Sie werden als Experte/innen in eigener Sache eingebunden und bekommen die Chance, sich an Gestaltungsprozessen zu beteiligen.
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    Kinder- und familienfreundliche Infrastruktur
    Eine Ursache des Demografischen Wandels war und ist das deutsche Geburtendefizit, welches durch die stagnierende Geburtenrate und eine immer höhere Lebenserwartung bedingt ist. Im Jahr 2008 gab es in Baden-Württemberg immerhin 1.659.500 Familien mit Kindern unter 18 Jahren. Das entspricht 33% der Bevölkerung. Über ein Drittel (305.300) der Eltern sind Alleinerziehend und bedürfen daher besonderer Unterstützung. Familien sind ein wichtiger Baustein für unser aller Zukunft! Sie sichern den Erhalt und die Weiterentwicklung unserer Gesellschaft. Daher bedarf es eines kinder- bzw. familienfreundlicheren Klimas, um es wieder zu ermöglichen „sich Kinder leisten zu können“ und den Kindern vor allem eine chancengleiche Zukunftsperspektive zu bieten. Der PARITÄTISCHE versteht Familien als Lebensform mit Kindern, ob Alleinerziehende, „Patchwork“- oder Pflegefamilien, oder anderen familiären Konstellationen. Familienfreundlichkeit heißt immer auch Kinderfreundlichkeit. Gerade deshalb brauchen Eltern Beratung und Unterstützung, denn Erziehungsfähigkeit und das Wissen um Bildungsprozesse sind nicht selbstverständlich, sondern müssen erst erlernt und erprobt werden. Ein Gesamtkonzept für „Eltern- und Familienbildung“ ist unabdingbar notwendig. Der Hauptfokus liegt dabei auf Begegnungsorten mit leicht erreichbaren und leicht zugänglichen Familienbildungsmöglichkeiten im Lebensumfeld der Familie. Gleichzeitig muss die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewährleistet sein. Bei häuslicher Gewalt brauchen Frauen und Kinder Schutzräume und Anlaufstellen, sowie professionelle Begleitung bei der Bewältigung des Erlebten und beim Aufbau von gewaltfreien Beziehungen.
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    Pflege und Hilfe zwischen Jung und Alt
    Jeder Mensch möchte möglichst lange selbstbestimmt in vertrauter Umgebung leben, sich aber im Bedarfsfall auf ein ausreichendes und qualitatives Netz von Beratung, Unterstützung und Pflege verlassen können. Soziale Teilhabe sollte jedem und jeder in jedem Abschnitt des Lebens zustehen und zukommen, heute und in Zukunft. Der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg fordert Rahmenbedingungen, die der Vielfalt des Alterns gerecht werden und allen älteren Menschen soziale und kulturelle Teilhabe ermöglichen unabhängig von Einkommen, Gesundheit und Herkunft. Deshalb brauchen wir den Ausbau und die Bündelung der Pflegestützpunkte, die bedarfsgerechte Steuerung des Angebots an ambulanten Diensten und geriatrischer Rehabilitation gemäß „ambulant vor stationär“, die Weiterentwicklung spezieller Pflegekonzepte (z.B. für demenzkranke Menschen und im Palliativbereich), neue Wohnformen in der eigenen Häuslichkeit in Kooperation mit der Wohnungswirtschaft und den Ausbau zukunftsorientierter Wohnformen im stationären Bereich (z.B. Wohngruppenkonzept, Hausgemeinschaftsmodell). » mehr zum Thema

  • » Neue Wohn- und Lebensformen

    Das Zusammenleben aller Generationen macht glücklich!
    Gemeinschaftliches Wohnen

    Mehrgenerationenhäuser
    Familien werden immer kleiner und somit der Austausch zwischen den Generationen schwieriger. Deshalb bedarf es neuer Wege für den Dialog und das lebendige Miteinander von Jung und Alt. Dort greift die Idee der Mehrgenerationenhäuser. Sie beruhen auf dem Konzept, ein selbstverständliches Geben und Nehmen zwischen unterschiedlichen Menschen und Generationen zu ermöglichen: Familien mit Kindern, Alleinerziehende, Senioren oder Alleinstehende, die nicht allein leben möchten. Dieses Miteinander der Generationen sorgt u.a. dafür, dass Alltagskompetenzen und Erfahrungswissen der unterschiedlichen Lebensalter nicht verloren gehen. Andererseits haben Mehrgenerationenzentren – je nach Ausgestaltung – die Möglichkeit den Menschen im Quartier bezahlbare und attraktive Dienstleistungen anzubieten, die sich ganz nach dem lokalen Bedarf richten. » mehr zum Thema

    Integratives Wohnen
    Unsere Gesellschaft ist durch die demografische Entwicklung einem gravierenden Wandel unterworfen. Absehbar sind der Mangel an "helfenden professionellen Händen", die enger werdenden finanziellen Spielräume zur Finanzierung von sozialer Arbeit und Pflege und ein bevorstehender Verteilungskampf der Generationen um Ressourcen. Der PARITÄTISCHE entwickelt und erprobt neue Formen des Wohnens, der Versorgung und Unterstützung und sucht nach neuen Finanzierungwegen, um das Miteinander in der Gesellschaft zu stärken.
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    Wohnen und Versorgung im Quartier
    Ein längerer Verbleib in der eigenen Häuslichkeit bzw. im vertrauten Wohnumfeld ist ein vorherrschendes Bedürfnis alter und älterer Menschen. Deshalb müssen die Strukturen vor Ort durch den Ansatz der Quartiersentwicklung ausgebaut werden. Für eine Quartiersentwicklung, die Bürgerinnen und Bürger auch mit Hilfe- und Pflegebedarf Teilhabe ermöglicht bzw. Exklusion vermeidet und Inklusion realisiert, ist es auch notwendig, dass Bürgerinnen und Bürger für einander im Quartier Verantwortung übernehmen. Dazu ist der Aufbau und die Pflege einer „tragenden sozialen Infrastruktur“ bzw. von funktionierenden Sozialbeziehungen notwendig. Der PARITÄTISCHE setzt sich für den Ausbau der Quartiersentwicklung ein mit dem Ziel, eine generationsgerechte räumlichen Infrastruktur mit barrierefreien öffentlichen Räumen und bedarfsgerechten Wohn- und Dienstleistungsangeboten zu schaffen. Darüber hinaus unterstützt der Verband die Weiterentwicklung der Nachbarschaftsarbeit im Quartier, um Kontakt- und Begegnungsmöglichkeiten anzubieten, die dann zu sozialen Netzwerken ausgebaut werden können. » mehr zum Thema

  • » Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund

    Verschiedene Kulturen machen unsere Gesellschaft reicher!
    Interkulturelle Öffnung unserer Einrichtungen/ gesellschaftliche (...)
    Im Zuge des demografischen Wandels ist es immer wichtiger, Menschen mit Migrationshintergrund chancengleiche Partizipation und Gleichberechtigung zu ermöglichen. Dies betrifft beispielsweise ältere Menschen, die kultursensibel gepflegt und versorgt werden wollen, aber auch die Teilhabe von jüngeren Menschen am Bildungsplan und Arbeitsmarkt. Um eine chancengleiche Partizipation und Gleichberechtigung von Menschen mit Migrationshintergrund zu erreichen bedarf es der institutionellen Anerkennung unserer Einwanderungsgesellschaft durch eine interkulturelle Öffnung sowohl intern durch Gewinnung von Menschen mit Migrationshintergrund als MitarbeiterInnen und Förderung der interkulturellen Kompetenz des Mitarbeiterstamms, sowie extern durch eine kultursensibele Anpassung aller Angebote. Der PARITÄTISCHE setzt sich deshalb für eine Gesellschaft ein, bei der alle BürgerInnen gleiche Rechte und Pflichten haben. Diese bedeutet eine gleichberechtigte Teilhabe an Bereichen des öffentlichen Lebens wie Bildung, Gesundheit, Arbeit, Politik, Gemeinwesen, Kultur und vielem mehr. Integration ist daher als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu begreifen und als ein Querschnittthema durch alle Themenfelder der sozialen Arbeit zu sehen. Zudem setzt sich der Wohlfahrtsverband dafür ein, dass sich alle Menschen mit Respekt begegnen, gleich welch ethnischer Herkunft, Geschlecht, Weltanschauung oder Religion, Behinderung, Alter oder sexueller Identität. Er fördert die Sensibilisierung der Gesellschaft für den interkulturellen Gedanken, der Vielfalt als Bereicherung der Gemeinschaft sieht und aufgreift. » mehr zum Thema

    Bessere Bildung und Ausbildung
    Eine wachsende Zahl junger Menschen verlässt die allgemein bildende Schule ohne elementare Voraussetzungen für die Aufnahme einer Berufsausbildung. Gerade Migrantinnen und Migranten sind hiervon besonders betroffen: während rund 8,5% der deutschstämmigen Schüler die Schule ohne Abschluss verlassen, bleiben bei den Schülern mit Migrationshintergrund doppelt so viele, 17%, ohne Abschluss. Bei der Ausbildung sind die Defizite noch deutlicher zu sehen, 33% der MigrantInnen zu 11% ohne Migrationshintergrund schaffen ihren Berufsabschluss nicht. Insgesamt ist die Ausbildungsbeteiligung der MigrantInnen nur halb so hoch wie bei jungen Menschen ohne Mirgationshintergrund. In der Folge sind junge Migranten und Migrantinnen erheblich stärker von Arbeitslosigkeit und Armut, sowie sozialer Ausgrenzung betroffen. Deshalb fordert der PARITÄTISCHE die volle gesellschaftliche Teilhabe und Chancengerechtigkeit von Menschen mit Migrationshintergrund: durch Sprachförderung für Kinder und Erwachsene, die Berücksichtigung als Ziel- und Kundengruppe der Behörden, der sozialen Dienste und Angebote, die gezielte Ansprache von bürgergesellschaftlich Aktiven, ihre Integration in die verbandlichen Strukturen der Wohlfahrtspflege und in die Netzwerke des Gemeinwesens.» mehr zum Thema

    Verbesserungen für Flüchtlinge
    Nach einem vorübergehenden Rückgang sind die Asylbewerberverfahren in Baden-Württemberg wieder deutlich angestiegen. 2011 haben sich bei uns im Land 5.262 Menschen um Asyl beworben. Nur ein kleiner Teil dieser Personengruppe wird anerkannt. Der größere Teil lebt Jahre manchmal sogar Jahrzehnte lang ohne sicheren Aufenthalt und in Angst, irgendwann abgeschoben zu werden. Seit 1962 handelt es sich hierbei um eine Anzahl von 62.979 abgelehnten AsylbewerberInnen, die in Baden-Württemberg leben. Der PARITÄTISCHE setzt sich dafür ein, dass Flüchtlinge ein humanes Leben führen können, das Teilhabe am und Chancengleichheit im öffentlichen Leben garantiert. Dazu fordert er die Politik auf, die gesetzlichen Rahmenbedingungen so zu verändern, dass diese Menschen eine echte Lebensperspektive entwickeln können. Darüber hinaus versteht es der Verband als zentrale Aufgabe, überall darauf hinzuwirken, die Inklusion von Flüchtlingen zu unterstützen, Benachteiligungen auszugleichen und ganz besonders Kindern und Jugendlichen gerechte Chancen auf Bildung, Beruf und Partizipation zu eröffnen. » mehr zum Thema






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