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Unsere Ohren sind immer auf Empfang, 24 Stunden, rund um die Uhr. Wie ein kleiner Trichter sammeln sie die Geräusche aus unserer Umgebung und leiten sie an unser Gehirn weiter. Meistens klappt das auch ganz gut – zumindest wenn unsere Ohren gesund sind. Doch wie ist das, wenn wir langsam schwerhörig werden? Und wie sieht eine Welt ohne Töne und Klänge aus? Wie ein Wald ohne das leise Zwitschern der Vögel? Oder ein Besuch in der Disko – ohne die Musik von Shakira oder Tokio Hotel? Für Hörende ist diese Stille kaum vorstellbar. Laura Hüster-Leibbrand kennt sie dagegen nur zu gut. Sie ist einer von rund 14 Millionen schwerhörigen oder ertaubten Menschen in Deutschland. Sie weiß, wie anstrengend es ist, wenn man sich als Schwerhöriger unterhalten will. Oder wie es sich anfühlt, wenn einen das Gehör ganz langsam verlässt. Ein Beitrag von Kerstin Beckert.
Teil 1: Leben mit Handicap
Teil 2: Link zum Selbsthilfeverband
